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Gut schlafen mit Feng Shui

Wer einmal mehrere unruhige und schlaflose Nächte durchgemacht hat, weiß, was schlechter oder mangelnder Schlaf mit einem macht. Wenn ich nicht schlafen kann, weil mein Kopf nicht aufhört zu rattern, fühle ich mich am nächsten Tag wie gerädert, ein Zombie, kein richtiger Mensch. Feng Shui hält ein paar Tipps und Tricks bereit, die einen erholsamen Schlaf fördern.

Wie auch bereits in dem Artikel über das Prinzip der 4 Tiere beschrieben, ist ein Gefühl der Sicherheit und des Schutzes wichtig, um zur Ruhe zu kommen. Also gilt auch beim Bett, dass das Kopfende am günstigsten an der Wand steht. Für jede Zone, die die Funktion der Ruhe haben sollte, ist es aus der Formschule heraus am günstigsten, wenn dieser Bereich weit weg von Fenster und Türen liegt. Steht das Bett also genau zwischen den beiden, kann dieser energetische “Durchzug” zu schlechtem und unruhigem Schlaf führen.
Kann das Bett aus architektonischen Gründen nur neben der Tür vor dem Fenster stehen, kann ein Vorhang, eine Trennwand oder vergleichbar abschirmendes (der Kreativität sind ja keine Grenzen gesetzt) dem Zweck dienen, diesen Fluss zu unterbrechen und somit Ruhe in den Bereich zu bringen, der der Erholung und Regeneration dient.

Quietschiege und aktivierende Farben, wie zum Beispiel rot oder orange können einem ruhigen Schlaf auch entgegenwirken.

Im Schlafzimmer sind eher absinkende Farben wie blau die geeignetere Wahl. Eine Ausnahme bildet der Wunsch, dem Sexleben wieder mehr Schwung zu verleihen. Da wirkt eine dosierte Portion Rot sehr stimulierend – dosiert.
Grundsätzlich ist das Thema des Schlafzimmers Behaglichkeit und Geborgenheit. Dieses Gefühl kann durch eine kuschelige Atmosphäre, die mit Kissen und schweren Vorhängen untermauert wird, unterstrichen werden. Alles was das Gefühl erzeugt “hier kann ich mich fallen lassen”, ist für einen erholsamen Schlaf förderlich. Das setzt auch gedämpftes, warmes Licht voraus. Halogenlampen oder gar, auf das Bett gerichtete Spotlights, sind da fehl am Platz.

Ich möchte Dir nun einmal eine kleine Geschichte aus meinem eigenen Erfahrungsschatz erzählen. Vor einigen Jahren war ich im Urlaub in Südengland. Ich war in einem ganz wundervoll ausgebauten Stall, in einer Ferienwohnung untergebracht. Alles war bezaubernd eingerichtet, typisch englisch, wie ich es mir gewünscht hatte. Doch es gab einen Haken. Ich schlief ganz schlecht. Ich hatte Albträume in denen ich ganz fürchterlich erstickte und zu Tode kam. Es war grauenvoll. Dann erinnerte ich mich an etwas, das ich einmal erzählt bekam: des Nachts steigt die Seele aus unserem Körper und wandelt durch die Räume, deswegen sollte kein Spiegel gegenüber des Bettes hängen, da die Seele sich sonst erschreckt.
Da ich mir nicht anders zu helfen wusste, startete ich ein Experiment, den Spiegel einfach des Nachts abzuhängen. Und tatsächlich, nachdem ich ihn abgehangen hatte, konnte ich den Rest des Urlaubs gut schlafen.
Und daraus ergibt sich auch mein nächster Tipp: Spiegel im Schlafzimmer sind zu vermeiden. Solltest Du an Deinem Kleiderschrank einen Spiegel haben und schlecht schlafen, starte vielleicht auch ein Experiment und hänge den Spiegel für ca. 3 Wochen ab (klemme einfach ein langes Tuch in die Tür, wenn der Spiegel nicht auszuhängen geht). Beobachte, wie sich diese Maßnahme auf Deinen Schlaf auswirkt.

Auch die weitere Gestaltung des Schlafzimmers sollte dem ruhigen Charakter entsprechen. Überflüssige Gegenstände, wie schwere Literatur, Reiseandenken oder überfüllte Kleiderschränke, machen den Raum voll von überflüssigen Informationen. Daraus ergibt sich auch eine dezente Wahl an Bildern an der Wand. Wähle Bilder aus, die Dir Geborgenheit vermitteln. Paarfotos, vielleicht sogar etwas Erotisches, kann hier die Wahl sein, die eine Wirkung entfaltet, die Dich auf lange Sicht sehr glücklich und zufrieden macht.
Höre bei jeder Gestaltung, die Du vornehmen möchtest darauf, wie Du Dich damit fühlst. Wie wirkt der Rahmen des Bildes auf Dich? Super wuchtig? Dann probier einen anderen. Findest Du das Pärchenbild zwar schön, doch es erinnert Dich an einen Anlass, der eigentlich nicht der ist, mit dem Du ins Bett gehen möchtest? Dann wähle ein anderes Foto von Euch.

Es ist wichtig, dass Du mit einem guten Gefühl ins Bett gehst und auch wieder mit Fröhlichkeit aufstehen und den Tag beschwingt und voller Energie starten kannst.

Unerledigte Wäschearbeiten sind dem zur Folge nicht der Anblick, den Du für Dich wählen solltest. Wer möchte schon gern und beschwingt aufstehen, wenn schon der erste Blick am Tag auf Arbeit fällt? Was mich auch direkt zu der sehr beliebten Kombination von Arbeitsplatz im Schlafzimmer kommen lässt. Das ist eine sehr unglückliche Kombination. Es würde mich nicht wundern, wenn Du mit Arbeit im Kopf ins Bett gehst. Auch hier, ist eine Trennung, zum Beispiel durch eine Trennwand oder einem Vorhang anzuraten, wenn es die Räumlichkeiten nicht anders hergeben. Ein eigenes Zimmer für den Arbeitsplatz ist natürlich ein erstrebenswertes Ideal, wenn auch nicht immer umsetzbar.

Hast Du Schubfächer unter dem Bett, achte darauf, dass diese sauber und ordentlich sind. Mit Chaos unter dem Körper, schläft es sich, wie Du Dir nach den ganzen Tipps schon denken kannst, nicht all zu gut. Ähnliche Störfaktoren können auch angebrachte Regale oder Lampen oberhalb des Bettes sein. Je weniger Krimskrams um Dich herum, desto ruhiger wird Dein Schlaf. Auch sehr wichtig ist es, zu schauen, dass so wenig wie möglich Technik in diesem Raum ist. Elektrische Leitungen in der Wand am Kopfende oder auch Wasserrohre wirken sich negativ auf deine Schlafqualität aus.

Wie immer am Ende mein Tipp: Probier aus, wie solche gestalterischen Veränderungen auf Dich wirken. Geh bewusst in Dein Schlafzimmer und horche darauf, was es mit Dir macht. Und dann probiere die Möglichkeiten aus, die Dich ansprechen. Du kommst bestimmt auch noch auf weitere Lösungen, die Dir persönlich und Deinem Ruheempfinden entsprechen. Sei kreativ und gestalte mit Deiner Absichtserklärung, ruhigeren Schlaf zu finden, den Raum um und ich bin mir sicher, Du wirst zu einer vielversprechenden Lösung finden.

Foto: BLACKDAY

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